In der brasilianischen Stadt Itaqui liegt das CAMIL Itaqui Biomass Electricity Generation Project. Das dort ansässige Unternehmen CAMIL ist der größte Hersteller von Naturreis und Reisöl für den brasilianischen Binnenmarkt. Bei der Produktion entstehen große Mengen Biomasse-Reststoffe. Diese wurden auf Deponien gelagert, wo bei der Verrottung klimaschädliche Gase (vor allem Methan) austraten.

CAMIL Itaqui Biomass Electricity Generation Project

In einer Biomasseanlage werden nun knapp zwei Drittel der Reishülsen als Brennstoff zur Erzeugung von Strom eingesetzt. Das vermeidet erhebliche Methanemissionen bei der Deponierung. Die Anlage hat eine elektrische Leistung von 4,2 Megawatt. Ein Teil des Stroms aus Biomasse verwendet das Unternehmen für die Produktion. 0,7 MW werden in das lokale Netz eingespeist. Durch diese Substitution konventionellen Stroms werden in konventionellen Kraftwerken rund 74.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden.

     
Projektbereich Biomasse
Projektname CAMIL Itaqui Biomass Electricity Generation Project
Projektstandort Itaqui, Bundesstaat Rio Grande do Sul, Brasilien
Projektstandard CDM Projekt
Emissionsreduktionen 57.341 CO2 e/Jahr
Projektstatus In Betrieb
Projektvalidierung TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Projektstart 2001
         
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Projektbereich Biomasse
Projektname CAMIL Itaqui Biomass Electricity Generation Project
Projektstandort Itaqui, Bundesstaat Rio Grande do Sul, Brasilien
Projektstandard CDM Projekt
Emissionsreduktionen 57.341 CO2 e/Jahr
Projektstatus In Betrieb
Projektvalidierung TÜV SÜD Industrie Service GmbH
Projektstart 2001