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Hochlastzeitfenster 2016
für Individuelle Netzentgelte
nach § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV
Gemäß § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV sind die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen verpflichtet, einem Letztverbraucher in Abweichung von § 16 StromNEV ein individuelles Netzentgelt anzubieten, wenn auf Grund vorliegender oder prognostizierter Verbrauchsdaten oder auf Grund technischer oder vertraglicher Gegebenheiten offensichtlich ist, dass der Höchstlastbeitrag eines Letztverbrauchers vorhersehbar erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchstlast aller Entnahmen dieser Netz- oder Umspannebene abweicht.

Die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen haben nach den Vorgaben der BNetzA die entsprechenden Hochlastzeitfenster je Jahreszeit ermittelt und veröffentlicht. Auf Anfrage stellen die Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen diese Hochlastzeitfenster ihren Netzkunden zur Verfügung.

Die mit dem Netznutzer zu treffende Vereinbarung über ein reduziertes Netzentgelt gemäß § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV unterliegt der Genehmigungspflicht durch die BNetzA und erlangt erst nach Vorliegen des Genehmigungsbescheides ihre Gültigkeit.

Nach dem Leitfaden der Bundesnetzagentur zur Genehmigung individueller Netzentgeltvereinbarungen veröffentlichen wir folgende Hochlastzeitfenster:

2016

Spannungsebene der
Entnahmestelle
Winter
01.12. - 28./29.02.

Frühling
01.03. - 31.05.

Sommer
01.06. - 31.08.
Herbst
01.09. 30.11.
bei Entnahme in der
Mittelspannungsebene

09:30 - 09:45

17:15 - 18:00

keine keine keine
bei Entnahme aus der
Umspannung Mittel-/
Niederspannung

16:45 - 18:30

keine keine keine
bei Entnahme in der
Niederspannungsebene
17:00 - 18:30 keine keine keine

Die Hochlastzeitfenster sind ausschließlich an Werktagen gültig. Wochenenden, Feiertage und maximal ein Brückentag sowie die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr gelten grundsätzlich als Nebenzeiten.

Zur Inanspruchnahme des Sonderentgelts müssen weiterführende Bedingungen des Leitfadens der BNetzA erfüllt sein.
Insbesondere sind das:

  • eine Bagatellgrenze, die jährliche Entgeltreduzierung muss mindestens 500 € betragen
  • der maximale Energiebezug (Maximallast) des Netzkunden innerhalb der Hochlastzeitfenster muss erheblich   unter   seiner Jahreshöchstlast liegen: HS 10 %. HS/MS 20 %, MS 20%, MS/NS 30 %, NS 30 %